in Heilkreisen

Sandbilder – Kristalle – Fächer – Rassel – Knochenpfeifchen – Körperbemalungen

Die persönliche Medizinpfeife – ein Weg

In dem System, wie ich es gelernt habe, gibt es im Medizinrad 8 horizontale Richtungen und ‚Oben‘ und ‚Unten‘. In jeder der 8 Richtungen sitzt ein Mensch und hält/ stabilisiert sie mit ihrer/ seiner Kraft. Es gibt zusätzlich 1-2 Menschen, die das Doctoring übernehmen, d.h. sie sind geübt im Umgang mit Kristallen, Fächer, Bemalungen, Rassel, Pfeifchen etc. und unterstützen den ‚Dance-Chief’. Sie bereiten den Heilungssuchenden (= Tänzer) energetisch vor, dass er/sie offen ist, dass energetisch Veränderungen geschehen können, die der Körper auch annimmt, wenn es denn im Lebensbuch vorgesehen ist. –

Im Lebensbuch zu lesen, das ist ‚Pfeifen-Arbeit’.

Mit der ‚Medicine-Pfeife’ in einem Heilkreis für andere etwas zu tun, heißt, man ist selbst damit ‚unterwegs’. – Die Pfeife ist ein Weg.

Für die indianischen Menschen ist sie heilig und nur ein Medizinmann weiht einen Menschen in ihren Gebrauch ein. Ihre Handhabung wird übertragen. Die Pfeife ruft Dich, wenn es Dein Weg ist. Sie ist in Deinem Inneren.

Auf meinem Weg habe ich viele alte Seelen getroffen, die in anderen Leben/ Inkarnationen u.a. auch indianisches Wissen gesammelt haben und ‚Pfeifen-Wissen‘ bereits in sich tragen. Ich möchte dieses kostbare Gut in denjenigen wieder erwecken, weil es für die Menschen heute nützlich ist.

Ein Mensch, der vertraut ist im Umgang mit seiner persönlichen Medizin-Pfeife, kann es lernen, in einem Heilkreis zu arbeiten und sein Wissen für die Heilung anderer Menschen zur Verfügung zu stellen.

Um im ‚Lebensbuch‘ zu lesen (ein symbolischer Ausdruck) schwingt sich ‚die Pfeife‘ in den Karma-Kanal ein, um dort Bilder zu empfangen, wenn die Erlaubnis von der Seele dafür gegeben wurde. – Dies ist eine der wichtigsten Türen zur geistigen Welt für den ‚Dance-Chief‘, der den Heilkreis leitet.

Die ‚Pfeife kann innere Seelenbilder zu den Chakren oder Lebensbereichen abgefragen, anhand dessen man mit dem Heilungssuchenden (= ‚Tänzer‘) daran arbeiten kann. Dieser erhält damit die Chance, in dem Zustand der energetischen Offenheit innerlich etwas für sich zu verändern/ zu drehen. Es berührt damit von der körperlichen Ebene ausgehend vor allem auch die seelischen Aspekte und deckt über die innere Symbolwelt den Bereich der Ursachen auf.

Die ‚Karma-Pfeife’ kann dann überprüfen, ob eine innere Veränderung tatsächlich auch in Gang gesetzt wurde – hat der Tänzer etwas Wesentliches erkannt bzw. für sich ‚gedreht’, empfängt sie andere Bilder.

Eine weitere Möglichkeit, mit der Pfeife im Heilkreis zu arbeiten, ist die horizontale Ebene. Man nennt es ‚Energiepfeife’. Wenn es z.B. Energie-Löcher gibt in einer der 8 Richtungen, kann die Pfeife es durch bestimmt Handlungen ausgleichen.

Ein idealer Heilkreis für einen ‚Tänzer’/ ‚Tänzerin’ besteht also aus 12+1 Personen: 8 für die Richtungen, von denen eine Person das ‚Energie-halten’ mit der Trommel übernimmt, 2 Doctoren, 2 Menschen mit je einer Pfeife, die es beherrschen (=12).     +1 ist der Dance-Chief.

Zu Übungszwecken kann man die wichtigen Positionen alle doppelt besetzen. – Stehen weniger Menschen zur Verfügung, kann auch jemand, der auf einer ‚Nebenrichtung’ sitzt die Doctorarbeiten übernehmen.

Ich betone an dieser Stelle, dass ich keine Markt-Werbung für das ‚Halten einer Pfeife’ machen möchte. – Ihre Möglichkeiten sind nur wenig bekannt und ich habe sie als wertvollen Begleiter erfahren -> vor allem auch in der Anwendung für Hilfesuchende/ in Heilkreisen.

Von daher möchte ich die Medizinpfeife lediglich mehr ins Bewusstsein holen, damit ihre Möglichkeiten den Menschen helfen –> entweder persönlich für Selbstwachstum oder zu Heilzwecken -> sowie bei Menschen, die sich gerufen fühlen, dieses alte Wissen in sich selbst wieder zu erwecken.

Sie ist Dein ganz persönlicher Freund und Ratgeber von und zu Deinem Inneren und zur geistigen Welt.

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In einem Heilkreis erfährt jede Person Heilung, die daran ‚teilnimmt’. – Auch die anderen Elemente haben ihren ganz spezifischen Heilcharakter.

Ein Sandbild zu streuen z.B. ist eine ganz eigene Art, Heilung zu unterstützen. Du tauchst in die Tiefe der Stille ein und die zahlreiche Symbolik korrespondiert mit Deinem Unterbewusstsein, während Du meditativ Sand streust.

Kristalle wiederum bewirken anderes im Energiefeld und wir können lernen, wie man z.B. ein Aura-feld damit reinigt, es ballanciert und für eine gewisse Dauer mit Energie auflädt.

Eine Körperbemalung lässt den Körper lesen, worum es geht und es können Brücken gebaut werden, wo Körper, Geist und Seele eine Schwachstelle haben bzw. auch Aspekte des Menschen geweckt werden, die für den Tänzer/ die Heilung unterstützend sind.

Während der gesamten Dauer eines Heilkreises wird gesungen und es braucht Menschen, die mit der Trommel ‚führen‘ können.

Jeder Mensch eines Heilkreises hat eine andere Begabung und mehr oder weniger Zugang zu dem einen oder anderen. Das Anwenden solcher Dinge für Dich und andere fördert Deine spirituelle Kraft und Stärke.

Es ist im Anwenden dieser ‚Dinge’ auch ein ganzes Weltbild enthalten, welches aufzeigt, warum ‚Mensch’ so oder so sich verhält; aufgrund seines Geburtsmonats diese oder jene Stärken/ Schwächen ausbildet und wo sich die verdeckten Ursachen einer Krankheit verstecken aufgrund seiner/ihrer Lebensgeschichte und Familienstrukturen.

Alles in allem bringt das gemeinsame Arbeiten in einem Heilkreis ein umfangreiches Wissen für Selbst- Verständnis, -Wachstum und -Heilung mit sich für jeden Beteiligten.

Für alle Interessierten gibt es ein Einführungs-Wochenende speziell für die oben aufgeführten Dinge mit der Ausrichtung ein Jahresprogramm 2017 anzuknüpfen und einen Heilkreis aufzubauen, wo all das, was Ihr bisher gelernt/ erfahren habt, einfließt, erweitert wird und als Kreis für andere Menschen zur Verfügung steht.

Ort:         Samana-Seminarhaus
Zeit:       03. – 05. November, Fr 19.30 Uhr bis So ca. 14 Uhr

Kosten:             170 Euro zzgl. Selbstverpflegung

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Bildnachweis: Entstehungsprozess Sandbild, Lebenstanz 2007, mit freundlicher Genehmigung von Getrud Arnold-Taha